Du willst perfekte Bilder?
Dann solltest Du auf 
DIESE ACHT PUNKTE 
unbedingt achten!

Du willst perfekte Bilder von Dir?
Dann solltest Du auf DIESE ACHT PUNKTE unbedingt achten!

Vom ersten großen Fotoshooting eines jungen Artists, eines Sängers oder Sängerin, hängt eine Menge ab.

Erstens fehlt es Dir noch an Erfahrung, Du weißt vielleicht noch gar nicht, wie Du Dich darstellen möchtest oder wie Du Dich vor der Kamera verhalten sollst. Du weißt weder, in welcher Pose Du am besten wirkst, noch, wie Du richtig locker rüber kommst.

Zweitens sind die Bilder, die bei diesen Foto-Sessions entstehen, ob cool oder sexy, ob fürs erste Cover, Instagram, Snapchat oder eine andere Plattform, mit das Erste, was potenzielle Fans und Geschäftspartner von Dir zu sehen kriegen

Da muss alles passen. Doch wie schaffst Du es, in dieser für Dich völlig neuen Situation auf Anhieb Top-Ergebnisse zu erzielen? Und wie stellst Du sicher, dass Dein Instagram-Feed über lange Zeit eine einheitliche Bildsprache zeigt?

 

Genau diese Frage soll mein Beitrag beantworten.

Wie bereite ich mich optimal vor?

Das Ergebnis eines Fotoshootings entscheidet sich schon lange vor den eigentlichen Aufnahmen – bei der Vorbereitung. Zuerst einmal musst Du Dir Gedanken machen, was Du überhaupt möchtest. Besprich Dich mit Deinem Agenten, mit Freunden, mit Leuten aus der Branche, wie Du Dich selbst siehst und wie Du Dich darstellen möchtest. Bist Du eher der Romantiker mit Love Songs? Eher der Hip-Hoper oder Gangsta-Rapper? Eine zweite Ariana Grande oder Rihanna?

Hast Du entschieden, welches Image am Besten zu Dir passt, geht es im nächsten Schritt darum, Beispielbilder zu sammeln, sogenannte Moods. Am Einfachsten geht das, indem Du Bilder anderer Musiker aus dem gleichen Genre bei Instagram suchst und abspeicherst, oder Du gibt auf Pinterest passende Suchbegriffe ein und speicherst die passenden Ergebnisse in einer eigenen Galerie ab. Das hat den Vorteil, dass Du diese dann auch gleich als Link an alle anderen Beteiligten weiterschicken kannst, also den Fotografen, die Eltern, den Manager,  oder die beste Freundin.

Je detaillierter, desto besser

Um die optimalen Ergebnisse zu erzielen, hilft es, bei der Bildauswahl sehr detailliert vorzugehen. Das macht es mir als Fotograf leichter, Deine Ideen zu verstehen und nach Deinen Wünschen umzusetzen. Dabei muss es gar nicht das eine perfekte Bild sein. Praktischer ist es oft, ein paar Moods zum Posing zu suchen, ein paar zur Bildstimmung, zur Lichtsetzung, zur Kleidung und so weiter. Damit kann ich als Fotograf arbeiten und wir haben beim Shooten immer einen Leitfaden, an den wir uns halten können.

Pack aber gerne auch ein paar Deiner hottesten Favorites mit rein, Bilder, von denen Du sagst: Sowas brauche ich auch. Unbedingt! Dadurch hast Du mehr Spaß beim Shooting und ein konkretes Ziel vor Augen, das wir gemeinsam erreichen wollen.

Was soll ich anziehen?

Hast Du die passenden Moods gefunden, wird es im nächsten Schritt deutlich konkreter. Es geht um Fragen, wie DEINE Bilder am Ende aussehen sollen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Kleidung. Was passt zu Dir? Was möchtest Du als Künstler und Sänger tragen, welche Farben stehen Dir am besten? Als Fotograf rate ich Dir generell: Sortiere Deinen Kleiderschrank für das Shooting ordentlich aus, nimm aber lieber etwas zu viel zur Foto-Session mit als zu wenig. Wir entscheiden dann gemeinsam vor Ort, was am besten funktioniert und haben dann immer noch genügend Alternativen, falls ein Outfit doch nicht gut aussieht. Pack auch genügend Accessoires mit ein. Wenn man verschiedene Outfits zusammenstellt, braucht man immer dazu passende Schuhe, eventuell auch noch Ohrringe, Mützen, Ketten, Ringe, Sonnenbrillen und dergleichen. Oft sind es die kleinen Details, die ein Bild erst so richtig cool machen und für den nötigen Bling-Effekt sorgen. Achte außerdem darauf, dass alle Kleidungsstücke fusselfrei, sauber und gebügelt sind. Nur so sind am Ende des Tages perfekte Bilder möglich.

Welche Location passt zu den Fotos?

Mit die wichtigste Entscheidung bei einem Fotoshooting betrifft die Wahl der Location. Wo möchtest Du fotografiert werden? Was passt zu Deinen Vorstellungen am besten? Klassisch im Studio? Draußen? In einer coolen Indoor-Location? Jede Variante hat Vor- und Nachteile, deshalb solltest Du Deine Entscheidung vom gewünschten Bild-Look und praktischen Aspekten abhängig machen.

Fotostudio
Auf den ersten Blick bietet ein Fotostudio sehr viele Vorteile. Es gibt alle nötigen Utensilien wie Licht und Rechner auf engstem Raum, man kann verschiedene Hintergründe verwenden, Du wirst perfekt ausgeleuchtet, man hat es warm, gemütlich, kann sich eine Pizza kommen lassen und zwischendurch auch mal auf die Toilette. Tatsächlich ist das Fotostudio die beste Möglichkeit, um entspannt tolle Fotos zu erzielen – wenn es denn zum Konzept passt. Denn der große Nachteil eines Fotostudios ist das schlichte, minimalistische Bildergebnis. Es gibt keine coolen Möbel, keine Inneneinrichtung, keinen geilen Sonnenuntergang oder einen schönen Strand. Es gibt einfach nur einen weißen, grauen oder schwarzen Hintergrund. Dadurch konzentriert sich das gesamte Bildkonzept ausschließlich auf Dich. Und glaube mir, das ist eine große Herausforderung. Selbst Profi-Models tun sich on Location oft leichter als im Studio, gerade bei Porträts oder Close-Ups. Gerade die ersten Fotoshootings sollten deshalb zumindest nicht ausschließlich im Studio stattfinden, und falls doch, sollte ein kreatives Konzept dahinterstecken. Beispielsweise mit farbigem Licht oder absichtlichen Wisch-Effekten. Dadurch bekommt dann auch eine Studio-Aufnahme einen starken Ausdruck und einen emotionalen Charakter.

Outdoor
Ein Fotoshooting im Freien zu planen birgt immer ein gewisses Risiko. Was tun, wenn es regnet? Oder stürmt? Oder es vorher tagelang geregnet hat und sich das Seeufer in einen matschigen Tümpel verwandelt hat? Und es gibt noch mehr Nachteile. Meistens gibt es keinen Stromanschluss – den man beispielsweise für einen Föhn oder ein Glätteisen braucht – und keinen gemütlichen Sessel, um einfach mal zu chillen zwischendurch, auch Catering und Toilettengänge sind nicht so einfach. Trotzdem lohnt es sich absolut, draußen zu fotografieren. Zum einen ist die Atmosphäre eine völlig andere als im Studio. Die Natur vermittelt in Kombination mit dem Sonnenlicht eine ganz besondere Stimmung, wie es selbst der besten Studio-Aufnahme nicht gelingt. Außerdem kann man an vielen Spots im Freien ohne Genehmigung und somit ohne Kosten fotografieren. Und die Möglichkeiten sind schier unendlich. Du siehst Dich eher im Hip Hop Genre? Dann kannst Du Fotos auf dem Skater-Platz oder einer Sprayer-Wall machen. Du singst eher Liebeslieder? Dann lass Dich im Sonnenuntergang am örtlichen Badesee ablichten. Stadt, Wald, Wiese, Strand, Steinbruch…. mit etwas Kreativität findest Du im Freien unzählige fantastische Locations. Um diese optimal zu nutzen und die oben genannte potenziellen Probleme in den Griff zu kriegen, muss man allerdings einige Dinge beachten. Du brauchst in jedem Fall eine Base. Ein Ort, an dem Du Dich umziehen kannst, aufwärmen, abkühlen, etwas essen und mal kurz die Beine hochlegen. Schau bei Google nach, ob es in der Nähe Deines Lieblings-Spots ein Cafe oder eine Gaststätte gibt. Wenn Du dort etwas trinkst oder mit dem Team dort zu Mittag isst, darfst Du dort sicher Dein Lager aufschlagen. Vielleicht gibt es dort ja sogar noch ein cooles Motiv, das Du für Deine Bilder verwenden kannst. Behalte außerdem die Wetterprognose im Auge. Keine Angst vor Wolken. Oft wirken Aufnahmen mit bewölktem Himmel sogar intensiver, da das Licht nicht so extrem ist wie bei Sonnenschein. Auch Regen lässt sich für Fotos nutzen, allerdings wird die Produktion dann sehr ungemütlich, ich würde in dem Fall eher eine andere Location suchen.

Check die Location früh genug ab, finde heraus, ob Du dort kostenlos fotografieren darfst – die Location sich also im öffentlichen Raum befindet oder auf Privatgelände. Such Dir außerdem eine passende Base. Sollte sich nichts finden, mietet einen Van für einen Tag und nutzt den als Basis. Hab außerdem immer eine Alternativ-Location im Hinterkopf, falls das Wetter so gar nicht mitspielen möchte. Ich mache bei Außenaufnahmen zudem immer einen relativ genauen Zeitplan. Im Gegensatz zu Kunstlicht verändert sich Sonnenlicht ständig und ist nicht steuerbar. Zur Mittagszeit beispielsweise wirft die Sonne hässliche Schatten unter den Augen, im Herbst ist es schnell mal um 18 Uhr schon dunkel.

Indoor
Mit die beste Location ist ein passender Innenraum. Du hast dort die Infrastruktur des Studios mit allen Vorteilen und erhältst dennoch sehr emotionale, intensive Bilder. Es gibt vorhandenes Licht in Form von Lampen und Fenstern, was die Aufnahmen viel stimmungsvoller macht als im Studio. Und Du kannst mit der Einrichtung spielen, Dich beispielsweise in einen Sessel setzen, auf einen Tisch stellen oder an die Tür lehnen. Das Problem dabei ist: Kennst DU eine richtig geile Indoor-Location, an der Du einfach so fotografieren darfst? Dir fällt auf Anhieb nichts ein? Das ist ganz normal. Die richtig heißen Spots sind nicht so einfach zu bekommen. Es gibt aber mehrere Möglichkeiten, um geile Bilder in Innenräumen zu machen. Schau Dich bei Deinen Freunden und Familienmitgliedern um. Hat einer davon ein geiles Haus, eine coole Wohnung, oder auch nur einen außergewöhnlichen Raum? Manchmal reicht auch eine heruntergekommene Fabrikhalle in der Ortschaft, die man nach einer netten Email an den Besitzer auf eigene Gefahr nutzen darf. Ansonsten kannst Du versuchen, in Bars und Hotels nach Erlaubnis zu fragen. Du solltest Dir immer vorher überlegen, welchen Profit der Gastro-Betreiber am Ende davon hat, wenn Du dort Bilder machst. Darf er ein paar Deiner Bilder nutzen? Kannst Du ihm etwas bezahlen? Kannst Du bei einem Event kostenlos auftreten? Überleg Dir was und versuch es einfach. Die Reaktionen sind sehr unterschiedlich, man weiß nie, wie der Betreiber reagiert. Manche Hotels finden es top, wenn die Gäste bei einem Fotoshooting zuschauen können, andere haben Angst, dass die Kamera und die Blitze die Kunden abschrecken.

Wie soll mein Posing aussehen?

Diese Frage taucht besonders häufig auf. Sicher hast Du Dir auch schon Gedanken gemacht. Tatsächlich ist das aber leider nicht so leicht zu beantworten. Generell muss Deine Expression auf Bildern immer absolut natürlich wirken, egal, was Du machst oder wie Du rüberkommen möchtest. Gerade bei den ersten Fotoshootings ist es meistens empfehlenswert, sich zwar grob eine Vorstellung zu machen und einige Moodbilder zum Posing rauszusuchen, das Ganze aber eher natürlich und locker zu halten. Alles andere wirkt sofort unecht und macht die ganze Bildstimmung zunichte. Letztlich ist es immer die Aufgabe des Fotografen, also von mir, Dich zu unterstützen, die gewünschte Expression cool und natürlich rüber zu bringen. Ein Geheimrezept dafür gibt es nicht. Meistens muss man einfach etwas Zeit investieren und vor Ort gemeinsam die bereits gemachten Bilder durchschauen, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, welcher Ausdruck und welche Pose auf den Fotos wie rüberkommt.

Müsste ich ein paar ganz konkrete Tipps für natürliches Posing geben, wären diese:

  • Achte auf Deinen Mund. Das ist immer der am meisten verkrampfte Körperteil. Auch bei Profis.

  • Du brauchst Körperspannung, man darf sie Dir aber nicht ansehen. Hals lang machen, Schultern hängen lassen, aber dabei total locker wirken.

  • Jeder hat eine Schokoladenseite. Finde heraus, welche Deine ist.

  • Schau nicht zu oft in die Kamera. Oft wirken Bilder mit seitlichem Blick natürlicher.

  • Wenn Du frontal zur Kamera stehst, wirkst Du sehr breit. Das kann gut oder schlecht sein.

  • Achte auf Deine Kopfhaltung. Was sieht besser aus? Kinn hoch oder Kinn runter?

Welches Licht passt am Besten?

Auch wenn die Lichtsetzung eigentlich meine Aufgabe ist, kann es helfen, wenn Du auch ein klein Wenig davon verstehst. Generell unterscheidet man natürliches Licht wie Sonne oder bewölkten Himmel und Kunstlicht, wie beispielsweise Blitze oder Strahler. Je kleiner eine Lichtquelle, desto härter ist das Licht, also desto schärfer sind die Kanten von den Schatten. Je härter das Licht ist, desto markanter und älter wirkst Du. Für ein hartes, toughes Image kann es also von Vorteil sein, ein sehr hartes Licht wie einen Strahler oder einen Standardreflektor am Blitz zu verwenden, wer jung wirken möchte, sollte dagegen besser ein großflächiges Licht wie einen Schirm oder einen Beauty Dish vorschlagen. Auch die Licht-Richtung ist wichtig. Meist kommt das Licht recht frontal leicht von oben. Willst Du eine Aufnahme mit mehr Schatten, kann aber auch ein seitliches Licht spannend sein.

Im Freien sind die Lichtverhältnisse wieder völlig anders. Bei Sonnenlicht entstehen vor allem zur Mittagszeit sehr harte, unvorteilhafte Ränder unter den Augen, hier macht es mehr Sinn, im Schatten zu fotografieren. Bei sehr tiefstehender Sonne ist die Lichtstimmung sehr intensiv. Besonders ausdrucksstark sind Aufnahmen im Gegenlicht, je nach Situation kannst Du die tiefe Sonne aber auch als Spotlight nutzen, um Dich vom dunklen Hintergrund abzuheben. Bei bewölktem Himmel entsteht ein sehr gleichmäßiges Licht mit geringen Schatten. Das schmeichelt der Haut, allerdings fehlt es etwas an Kontrast, der muss später nachträglich verstärkt werden, bevor das Bild bei Instagram online gehen kann. Ich fotografiere im Freien am Liebsten im Gegenlicht und mit Reflektor. Dadurch fange ich die tolle, intensive Lichtstimmung ein und erhalte trotzdem perfekt kontrastreiche Bilder.

Welchen Fotograf soll ich buchen?

Wenn Du all diese Punkte beachtest, stehen Deine Chancen auf ein tolles Fotoshooting mit fantastischen Ergebnissen schon recht gut. Dir bringt das aber alles nichts, wenn der Fotograf einfach ein Loser ist. Achte deshalb genau darauf, von wem Du Dich ablichten lässt. Mach vielleicht vor dem eigentlichen Fotoshooting schonmal ein paar Testfotos, vielleicht einfach mit dem Handy und der Freundin oder dem Freund. So bekommst Du ein Gespür, wie Du vor der Kamera rüberkommst und sicher ist schon die eine oder andere istagrammable Aufnahme dabei. Such Dir für das eigentliche Shooting aber unbedingt einen Profi. Das wird nicht ganz günstig, bei mir auch nicht, aber gute Qualität kostet einfach etwas Geld. Nur mit top Profi-Bildern wirst Du vorwärts kommen. Nur auf solche Bilder werden Deine Insta-Fans reagieren, nur so ein Bild darf auf Dein Cover, nur auf solche Bilder springen Agenten an. Mach lieber weniger Fotoshootings und dafür dann richtig. Beachte außerdem, dass Du nur eine einheitliche Bildsprache erreichst, wenn Du Deinem Fotografen treu bleibst! Überlege genau, ob der Fotograf der Richtige für Dich ist!

Der wichtigste Aspekt bei der Wahl des Fotografen ist die Bildsprache. Jeder Fotograf hat einen eigenen Stil, ich auch. Und nicht jeder Stil passt zu jedem Konzept oder Image. Sind die Bilder des Fotografen sehr natürlich, Du willst aber im Elektro-Bereich durchstarten, passt das vielleicht einfach nicht. Macht der Fotograf sehr romantische Fotos, Du bist aber Rapper, geht das auch nicht zusammen. Such Dir Jemanden, der zu Dir passt. Und dann schreib ihm und führe ein Vorgespräch. Das ist wichtig, aus einer ganzen Reihe von Gründen. Zunächst einmal merkst du so schnell, ob Ihr auf der gleichen Wellenlänge liegt und gut miteinander klarkommt. Nur so entstehen entspannte und perfekte Bilder. Außerdem könnt Ihr schonmal grob Eure Vorstellungen und Eure Vorgehensweisen abstimmen. Und Ihr könnt über den Preis sprechen. Die wenigsten Profi-Fotografen veröffentlichten auf ihrer Webseite einen Fixpreis. Das liegt einfach daran, dass der Preis von etlichen Faktoren abhängt. Wie groß ist der Aufwand, wofür werden die Bilder verwendet, wie viele Bilder sollen bearbeitet werden, steht hinter dem Projekt eine große Produktionsfirma oder eine Einzelperson, sind Folgeaufträge geplant….

Check das alles ab und lass dann alles nochmal sacken. Und dann sag zu oder sag ab und warte nicht zu lang. Wenn Du den Durchbruch schaffen möchtest, musst Du vor allem eines können: Entscheidungen treffen.

Wie geht es danach weiter?

Nach dem Fotoshooting kommt der entspannteste und schönste Teil. Die Bildauswahl. Ich verschicke von den meist 1.500-2.000 Fotos, die ich an einem Tag aufnehme, zwischen 300-500 an den Kunden. Aus diesen Bildern suchst Du dann die aus, die bearbeitet werden sollen und vielleicht noch ein paar Weitere, die Du ohne Bearbeitung für Instagram verwenden kannst. Achte darauf, was Du vorab mit dem Fotografen bezüglich der Bildnutzung vereinbart hast. Meine Bilder darfst Du in der Regel für alle Zwecke nutzen, also Werbung ebenso wie Social Media, zeitlich unbegrenzt. Außerdem kann ich Dir auf Wunsch alle Bilder zuschicken, die Du brauchst, Du darfst alle verwenden, lediglich die Anzahl der Bilder, die ich für Dich bearbeite, ist limitiert. Mache Dir am besten vor der Bildauswahl eine genaue Vorstellung davon, wofür Du die Bilder verwenden möchtest. Sitzt man erst einmal vor 500 Bildern, läuft man Gefahr, entweder den Überblick zu verlieren oder sehr einseitig Bilder auszuwählen, beispielsweise, weil an einer Location das Licht besonders schön war. In diesem Fall ist es gut, einen Plan zu haben, welche Bilder man wofür verwenden möchte, um möglichst rational unter diesen Aspekten die besten Aufnahmen auszuwählen.

Was muss ich bei der Retusche beachten?

Steht die Bildauswahl, geht es im allerletzten Schritt nun noch an die Retusche. Ich würde behaupten, dass die Bildbearbeitung mindestens 40 Prozent der Bildstimmung ausmacht. Dabei denke ich weniger daran, Körperteile schmaler oder breiter zu machen, viel stärker kommt es auf die Farben und Kontraste an. Die sorgen letztlich für die Stimmung im Bild. Sprich Dich am besten auch hier mit dem Fotografen ab, wie die Bilder stilistisch werden sollen, schick am Besten gleich ein paar Moods mit. Möchtest Du Schwarzweiß-Aufnahmen, alles weich und kontrastarm, oder im Instagram Filter-Look mit starken Kontrasten, Vignettierung und satten Farben? Der Fotograf kümmert sich dann noch um die Retusche. Er entfernt Pickel, abstehende Härchen, macht Oberschenkel schmaler oder eine schiefe Nase gerade. Wie stark Du retuschiert werden möchtest, hängt von Deinem Geschmack ab, mach Dir aber bewusst, dass Dich Deine Fans auch im Real Life sehen werden. Wenn Du auf den Bildern 20 Kilo wegretuschieren lässt, fällt das auf. Im besten Falle solltest Du mit den Aufnahmen auch ohne Retusche schon so happy sein, dass Du das Gefühl hast, Du bist in optimalerweise Weise getroffen – dann braucht man später in Photoshop auch nicht mehr viel verändern.